Bio-Baumwolle und Bio-Leinen (kbA): Beim kontrolliert biologischem Anbau wird unter vollständigem Verzicht auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln produziert. Das schont die Gesundheit der Menschen, die auf den Baumwoll-Plantagen arbeiten. Zudem gelangen keine Pestizide und synthetische Dünger in die Umwelt.
Baumwolle ist auf der einen Seite die beliebteste Naturfaser der Welt. Auf der anderen Seite gehört Baumwolle - konventionell angebaut - jedoch zu einer der Pflanzen, die am stärksten mit Pestiziden belastet sind. Mit schweren Folgen für Mensch und Umwelt. Das trifft ebenfalls auf andere Rohstoffe wie Leinen, Seide und Schurwolle zu. Außerdem problematisch: Die Textilien werden immer häufiger in so genannten Billig-Lohnländern produziert. Und dort sind in vielen Fällen ökologische und vor allem soziale Mindeststandards wie Mindestlöhne oder der Verzicht auf Kinderarbeit nicht garantiert.
Bioschurwolle: Bei der Produktion wird auf eine artgerechte Tierhaltung und Fütterung geachtet und auf den Verzicht von Masthilfsmitteln. Die Tierarten sind an die Klima- und Lebensbedingungen der Region optimal angepasst. Die Zertifizierung erfolgt auch hier durch unabhängige Institute.
Bioseide: Bei der Produktion werden die Seidenspinner mit Maulbeerblättern gefüttert, die von kontrolliert biologischen Plantagen stammen, die nicht mit Pestiziden und Entlaubungschemikalien behandelt werden. Die Reinigung der Cocons ist aufwendiger und wird ohne Formaldehyd durchgeführt.
Schadstoffgeprüfte Textilien: Hier ist sichergestellt, dass keine problematischen Stoffe in der Kleidung vorhanden sind. Einige Unternehmen achten zudem darauf, dass bereits der gesamte Herstellungsprozess ökologisch optimiert ist.